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Leistung

Smart Heating: Speicheröfen intelligent steuern

Wärme dann erzeugen, wenn Strom günstig ist — und dieselben Öfen als steuerbare Last nutzen, statt sie gegen Ihre Lastspitze laufen zu lassen.

Speicheröfen gelten als Auslaufmodell. Das gilt für die Steuerung — nicht für das Gerät.

Ein Speicherofen ist im Kern ein Wärmespeicher, den Sie laden können, wann Sie wollen. Genau das macht ihn heute wieder interessant: Er ist steuerbar.

Nur nutzt das kaum jemand. Die meisten Anlagen hängen weiterhin an einem starren Nachtfenster — sie laden, weil es 22 Uhr ist, nicht weil es gerade sinnvoll ist. Ob die eigene PV-Anlage einspeist, ob der Betrieb gerade seine teuerste Viertelstunde fährt oder ob der Strom günstig ist, spielt dabei keine Rolle.

Der Speicher steht also längst im Haus. Er wird nur nicht wie einer behandelt.

  • Konventionell
  • Smart Heating

Illustratives Schema, keine Messdaten. Wie stark sich Ihre Spitze durch die Verschiebung tatsächlich senken lässt, hängt von der Anschlussleistung Ihrer Öfen und Ihrem übrigen Lastgang ab — genau das ermitteln wir in der Bestandsaufnahme.

Was wir tun

Die Geräte bleiben. Was sich ändert, ist der Zeitpunkt, zu dem sie laden.

  1. Bestandsaufnahme

    Welche Geräte stehen wo, welche Anschlussleistung hängt daran, wie werden sie heute geschaltet — und welchen Anteil haben sie an Ihrem Lastgang?

  2. Steuerung nachrüsten

    Statt eines fixen Nachtfensters eine Ladung, die sich an Strompreis, Eigenerzeugung und der aktuellen Netzlast Ihres Betriebs orientiert.

  3. Einbindung in den Lastgang

    Die Öfen werden Teil der Betriebsstrategie: Sie laden, wenn unter Ihrer Lastspitze Platz ist — und pausieren, wenn eine Spitze droht.

  4. Komfort bleibt die Vorgabe

    Die Wärme muss da sein, wenn sie gebraucht wird. Die Steuerung optimiert innerhalb dieser Grenze, nicht gegen sie.

Zur Einordnung: Ein Speicherofen gibt keinen Strom ins Netz zurück — er ist ein Wärmespeicher, kein Batteriespeicher. Für die Lastspitze zählt trotzdem dasselbe: Eine Last, die sich verschieben lässt, wirkt dort wie ein Speicher, der im richtigen Moment einspringt.

Was Sie davon haben

  • Ein Speicher, der schon da ist

    Die thermische Kapazität steht bereits im Haus. Sie muss nicht gekauft werden, sondern gesteuert.

  • Zwei Wirkungen aus einer Nachrüstung

    Günstigere Wärme über den Ladezeitpunkt — und eine Last, die Ihre Spitze nicht länger mit hochtreibt.

  • Ein überschaubarer Eingriff

    Das ist ein Steuerungsthema, kein Heizungstausch. Die Anlage bleibt, die Logik davor ändert sich.

Kontakt

Haben Sie noch Speicheröfen im Bestand?

Dann klären wir im Erstgespräch, welche Anschlussleistung daran hängt und ob sich eine Steuerung dafür lohnt. Unverbindlich.

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