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Energiekosten senken in Hotellerie & Gastronomie: alles zur selben Zeit

Küche, Klimatisierung, Wäscherei und Wellness laufen nicht nacheinander, sondern gemeinsam — und die Gäste bestimmen, wann.

Hotel und Gastronomie stehen hier zusammen, weil ihr Problem dasselbe ist: Die Last folgt der Belegung und den Stoßzeiten, nicht einem Produktionsplan. Der Unterschied ist nur der Umfang — im Hotel kommen Haustechnik, Wäscherei und Wellness zur Küche dazu. Der teuerste Moment entsteht in beiden Fällen aus Gleichzeitigkeit.

Typischer Tageslastverlauf (schematisch)

Drei Erhebungen statt einer: morgens die Frühstücksküche zusammen mit Haustechnik und der ersten Wäschecharge, mittags und abends die Küche im Stoßbetrieb. Dazwischen fällt die Last spürbar ab, aber nie auf null. Ein reiner Gastronomiebetrieb kennt die zwei Stoßzeiten ohne die Morgenerhebung — der Mechanismus dahinter ist derselbe.

  • Typischer Tagesverlauf
  • Lastspitze
  • Mögliche Kappungsschwelle

Illustratives Schema, keine Messdaten. Die Kurve zeigt die Form eines typischen Tages, nicht die Höhe Ihrer Last — sie trägt bewusst keine Einheit und keine Achsenwerte. Wie Ihr Tag wirklich aussieht, steht in Ihrem Lastgang.

Was in Hotellerie & Gastronomie zuerst wirkt

Der Gast bestimmt den Zeitpunkt, nicht der Betrieb. Verschieben lässt sich deshalb nur, was der Gast nicht merkt.

Peak Shaving in Hotellerie & Gastronomie

Mehrere kräftige Verbraucher, die gäste- und belegungsgetrieben zur selben Viertelstunde laufen: Das ist ein guter Ausgangspunkt für Lastspitzenkappung. Wie viel es konkret bringt, hängt an der Höhe der Spitzen und an Ihrem Leistungspreis — und das rechnet der Kalkulator aus Ihrem Lastgang.

Wo die Kosten in Hotellerie & Gastronomie entstehen

Vier Zusammenhänge, die ohne Messung gelten. Welcher davon bei Ihnen der größte ist, sagt der Lastgang.

Der Gast setzt den Takt

Ausgelastete Küche, volle Zimmer, laufende Klimatisierung: Der Betrieb entscheidet nicht, wann das zusammenfällt. Verschieben lässt sich nur, was der Gast nicht bemerkt — und genau das ist der Teil, den man suchen muss.

Küche und Klima arbeiten gegeneinander

Die Küche gibt Wärme ab, die Klimaanlage nimmt sie wieder weg. Beide laufen in der Stoßzeit am stärksten — die Spitze steigt doppelt, aus derselben Ursache.

Wäscherei und Warmwasser sind der bewegliche Teil

Anders als die Küche haben sie einen zeitlichen Spielraum. Sie laufen aber oft dann, wenn ohnehin schon alles läuft — der klassische Fall, in dem eine Steuerung ohne Investition wirkt.

Saisonalität trifft die Leistung, nicht nur die Arbeit

In der Hochsaison ist alles gleichzeitig belegt. Wird der Leistungspreis über den Jahreshöchstwert abgerechnet, setzt eine einzige volle Woche den Preis für zwölf Monate — auch für die leeren.

Häufige Fragen aus Hotellerie & Gastronomie

  • Wir können unsere Küche nicht verschieben. Bleibt dann überhaupt etwas?

    Ja — nur nicht bei der Küche. Die Frage ist, was in derselben Viertelstunde SONST noch läuft: Wäscherei, Spülgang, Warmwasserladung, Poolheizung. Was der Gast nicht merkt, lässt sich verschieben. Und was sich nicht verschieben lässt, kann ein Speicher abfangen. Welcher Anteil auf welchen Weg entfällt, zeigt der Lastgang.

  • Lohnt sich PV, wenn unsere Spitze am Abend liegt?

    Für den Arbeitspreis auf jeden Fall — der Mittagsbetrieb fällt mit dem höchsten Sonnenstand zusammen. Für die Abendspitze braucht es den Speicher: Er wird tagsüber geladen, auch aus PV-Überschuss, und gibt die Leistung ab, wenn sie gebraucht wird. Vereinfacht gesagt senkt die PV den Arbeitspreis und der Speicher den Leistungspreis.

  • Wir haben nur ein Restaurant, kein Hotel. Passt das hier?

    Ja. Die Stoßzeiten zu Mittag und am Abend sind derselbe Mechanismus, nur ohne Haustechnik und Wäscherei darüber. Ihr Lastprofil ist dadurch klarer, nicht anders — und für die Lastspitzenkappung tendenziell sogar der günstigere Fall.

Was wäre eine niedrigere Spitze wert?

Die Größenordnung lässt sich in drei Angaben abschätzen. Ihre aktuelle Leistungsspitze und Ihr Leistungspreis stehen auf der Netzrechnung, die Zielreduktion setzen Sie selbst. Das ist eine Schätzung, keine Auslegung — sie sagt, ob sich das Thema lohnt, nicht welcher Speicher es wird.

Schnellrechner

Drei Angaben, eine Zahl. Die Werte sind ein Beispiel — überschreiben Sie sie mit Ihren eigenen.

Geschätzte jährliche Einsparung

€ 12.000

100 kW × 120 €/kW·a

Orientierungswert. Die belastbare Auslegung liefert der Peak-Shaving Kalkulator anhand Ihrer 15-Minuten-Lastgangdaten.

Zum Kalkulator

Was wir für Hotellerie & Gastronomie tun

Das Ziel ist nicht, den Betrieb umzustellen. Es ist, die Gleichzeitigkeit dort aufzulösen, wo sie niemandem auffällt.

  1. Die teuerste Viertelstunde aufschlüsseln

    Aus dem Lastgang lesen wir, was in diesem Moment tatsächlich zusammenlief — und wie viel davon auch eine Stunde später hätte laufen können.

  2. Erst Steuerung, dann Speicher

    Was sich durch Zeitplanung erledigen lässt, muss kein Speicher abfangen. Wir prüfen den kostenlosen Hebel, bevor wir über Investitionen reden.

  3. Auslegen und begleiten

    Speichergröße, Wirtschaftlichkeit, Förderung und Umsetzung bis zur Abnahme — mit Zahlen, die aus Ihrem Lastgang kommen und nicht aus einer Faustformel.

Kontakt

Was läuft bei Ihnen gleichzeitig?

Im Erstgespräch schauen wir uns Ihre teuerste Viertelstunde im Lastgang an und klären, ob Steuerung, Speicher oder beides der richtige Weg ist. Unverbindlich.

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